Athanasius Werke | Arbeitsstelle Erlangen

Dok. 13

Dok. 13: Fragmente zweier Briefe des Theognis von Nicaea

Text

1 Similiter etiam Bithenus episcopus Teognius ad papam:

ergo filium genitum dicimus, filius au- tem ingenitus numquam fieri potest; solum autem patrem scientes ingenitum de sanc- tis scripturis: veneramur autem filium, quia apud nos certum est hanc eius gloriam ad patrem ascendere.

2 et post pauca idem:

cum ergo maiorem se patre<m> ostendat, certum esse quia non solum operatione[m] creaturae, sed quia ingenitus est.

3 similiter idem ipse in alia epistula:

de patre autem et filio dicere, sicut scis, super nubeculam est ambulare. ergo vere primum deprecabor dominum, ut veniam mihi tribuat propter necessitatem, et ita de his incipiam non de plurimis quaestionibus, neque per circuitum, sed per compendium.

Übersetzung

1 Ebenso wendet sich auch der bithynische Bischof Theognis an den Papas:

Also nennen wir den Sohn gezeugt, einen ungezeugten Sohn dagegen kann es niemals geben. Wir wissen indes aus den heiligen Schriften, daß der Vater allein ungezeugt ist: Den Sohn aber verehren wir, weil für uns feststeht, daß seine Herrlichkeit zum Vater aufsteigt.

2 Und wenig später sagt derselbe:

Wenn er also zeigt, daß der Vater größer ist als er, so steht fest, daß er es nicht nur auf Grund des Hervorbringens der Schöpfung ist, sondern auch weil er ungezeugt ist.

3 Ebenso sagt derselbe selbst in einem anderen Brief:

Aber über den Vater und den Sohn zu sprechen heißt, wie du weißt, über Wolken zu gehen. Also werde ich wahrlich zuerst den Herrn bitten, mir wegen der Notwendigkeit zu verzeihen, und so werde ich beginnen, über diese Fragen, nicht über die vielen anderen zu schreiben, und nicht mit vielen Umschweifen, sondern kurz und knapp.

Zuletzt geändert: 2015-04-07 Di 18:07 von annette.von.stockhausen@fau.de

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